wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) Bundesteilhabegesetz (BTHG) und konzeptionelle Weiterentwicklung der Drogenhilfe

  • Drogenreferat
  • Publiziert: 19.09.2022
scheme imagescheme image

Wir wollen mehr Lebensqualität für alle. Darum suchen wir Sie als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (w/m/d) Bundesteilhabegesetz (BTHG) und konzeptionelle Weiterentwicklung der Drogenhilfe für unser Stadt-Up Frankfurt!

Bereit für eine Aufgabe für Herz und Verstand? Bewerben Sie sich jetzt und kümmern Sie sich um die Gesundheit von ganz Frankfurt!

Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main hat die Aufgabe, Maßnahmen der Suchtprävention und -hilfe bedarfsgerecht zu initiieren, zu koordinieren und zu steuern. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Drogenreferates ist die Weiterentwicklung und Evaluation der Drogenhilfe und diese in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren umzusetzen. Eine neu hinzugekommene Aufgabe ist die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) mit organisatorischen Umstellungen und neuen Aufgaben und Pflichten.

Mit der 2020 im BTHG beschlossenen Trennung von Fachleistungen und existenzsichernden Leistungen, der ganzheitlichen Bedarfsermittlung, Planung, Steuerung, Dokumentation sowie Wirkungskontrolle strebt die Stadt Frankfurt am Main auch im System der Sucht- und Drogenhilfe einen Paradigmenwechsel an. Gemeinsam mit den Leistungserbringern aus der Suchthilfe und der Eingliederungshilfe in Frankfurt sollen neue personenzentrierte Hilfeangebote entwickelt und Teilhabemöglichkeiten im Sozialraum ausgebaut werden.
 
Um diesen fachlichen und strategischen Prozess zu gestalten, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n

Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w/m/d) niedrigschwellige Hilfen und konzeptionelle Weiterentwicklung des Frankfurter Wegs in der Drogenpolitik

Vollzeit, Teilzeit
EGr. 13 TVöD

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • selbstständige Erarbeitung, Weiterentwicklung und Darstellung von Fachinhalten und tragfähigen Konzepten von Maßnahmen im Drogenhilfebereich mit komplexen Problemlagen, wie polyvalentem und sich verändernden Drogenkonsum, Wohnungslosigkeit, Erfahrungen mit Gewalt und sexueller Ausbeutung, Kriminalität, akute soziale und gesundheitliche Konflikte und Störungen unter Drogenabhängigen und Konflikte mit der Stadtgesellschaft
  • Netzwerkarbeit in Zusammenarbeit mit den Träger:innen der Suchthilfe in Frankfurt am Main, den Akteuren des Frankfurter Weges wie Polizei, Sozial-, Gesundheits- und Ordnungsbehörden der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Landeswohlfahrtsverband
  • Aufbau von Kooperationsstrukturen innerhalb der Stadtverwaltung zur Abstimmung und gemeinsamen Entwicklung von personenzentrierten und bedarfsgerechten Hilfen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes
  • enge Abstimmung mit der korrespondierenden BTHG Stelle im Gesundheitsamt in der Abteilung Sozialpsychiatrie
  • Steuerung und Koordination von örtlichen Angeboten für Frankfurter:innen, die von legalen und/oder illegalen Substanzen abhängig und/oder von stoffungebundenen Süchten betroffen sind, im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes
  • Mitwirkung bei der Entwicklung abgestimmter sozialraum-orientierter Kooperationsstrukturen und Hilfeangebote im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes
  • Mitwirkung bei der Analyse, Konzeption und Organisation notwendiger Veränderungen im Hilfesystem nach den gesetzlichen Vorgaben
  • eigenverantwortliche Analyse und Bewertung von neuen Drogentrends bundesweit und insbesondere in Frankfurt am Main
  • Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Kommunikation mit der Stadtgesellschaft.
  • selbstständige Erarbeitung von parlamentarischen Stellungnahmen und Verwaltungstätigkeiten

Sie bringen mit:

  • abgeschlossenes, wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Univ.)/Master) Fachrichtung Geistes- oder Sozialwissenschaften, Sozialpädagogik, Soziologie, Psychologie oder vergleichbare Fachrichtung
  • Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf Hilfen für Drogenabhängige
  • vertiefte Kenntnisse der Sozialgesetzbücher IX und XII und angrenzender Rechtsgebiete
  • Kenntnis der aktuellen Diskussion zu den Themen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, Inklusion, Bundesteilhabegesetz sowie zu den Herausforderungen der medizinischen und sozialen Rehabilitation von suchtkranken Menschen, Assistenzleistungen in der Suchthilfe und Eingliederungshilfe
  • gute Kenntnis des suchtfachlichen und suchtpolitischen Diskussionsstandes
  • Fähigkeit zum analytischen, kreativen und strategischen Denken
  • Organisationsfähigkeit
  • Kompetenz in interdisziplinärem und vernetztem Arbeiten
  • Erfahrungen in Projektarbeit, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • interkulturelle Kompetenz und Genderkompetenz
  • Kenntnisse und praktische Erfahrungen der Aufgabenbereiche und Strukturen kommunaler Planung und Verwaltung erwünscht
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Präsentations- und Moderationsfähigkeit
  • sehr hohe Flexibilität und Konfliktfähigkeit
  • sicherer Umgang mit den gängigen MS Office-Programme

Wir bieten Ihnen:

  • umfangreiches Fortbildungsangebot zu den unterschiedlichsten Themenbereichen
  • betriebliche Altersvorsorge und ein Job-Ticket Premium ohne Eigenbeteiligung gültig für alle Tarifgebiete des Rhein-Main-Verkehrsverbundes mit Mitfahrregelung
  • flexible Arbeitszeiten im Rahmen unserer Gleitzeitregelung
  • dynamisches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten

Weitere Infos:

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Bei gleicher Eignung erhalten schwerbehinderte Menschen den Vorzug vor anderen Bewerber:innen. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.
 
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an Herrn Dr. Schroers, Tel. (069) 212-30125.

Unter www.StadtFrankfurtJobs.de/faq finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (z. B. zur Bezahlung).

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Bewerbungsmanagementsystem. Nutzen Sie hierfür den Button "Jetzt bewerben". Bitte bewerben Sie sich bis 10.10.2022.